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Registriert: Mo 22. Dez 2014, 13:11
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Beitrag Verfasst: So 5. Nov 2017, 10:45 
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Hallo zusammen,

bin grade mal wieder erschrocken.
Eine meiner Kornnattern (ca 15 Monate alt, schätzungsweise 85 cm lang) sitzt momentan noch separat in einem Aufzuchtterrarium von etwa 1m Kantenlänge.

Sie war schon immer auffällig aggressiv beim Fressen, beim Gießen der Pflanzen im Terrarium usw. Da sie alleine sitzt, ist das aber bisher nie ein Problem gewesen.
Nun ist es aber so, dass sie langfristig in's "Schaubecken" im Wohnzimmer umziehen soll, in dem noch ein anderes Kornnatter-Weibchen sitzt. D.h. zum Füttern muss auf jeden Fall getrennt werden.

Ich habe bei der kleinen Schlange vor 3 Wochen mit der Abschaltung des Spots die Temperatur runtergefahren und wollte sie heute nochmal wiegen, messen und fotografieren. Aber: Keine Chance. Die Schlange ist ruckzuck weg, klappert mit dem Schwanz und hat mehrfach auch zugebissen.
Natürlich kann ich da Fehler meinerseits nicht ausschließen, jedoch ist dies bei der anderen Kornnatter bisher noch nie vorgekommen.

Natürlich möchte ich jetzt nicht anfangen, das Tier einmal pro Woche rauszunehmen um es an die Berührung zu gewöhnen. Das halte ich für noch stressiger und wirklich kontraproduktiv.
Aber wenn sich das nicht bessert, muss ich das Tier evtl. doch verkaufen. Wenn es irgendwo einzeln sitzt (und ggf. nur zur Paarung mal gehandelt werden muss) oder in einem weniger strukturierten Becken, sollte das ja machbar sein. Aber in meinem großen, strukturierten Becken bekomme ich die überhaupt nicht mehr raus.

Hat einer einen Rat für mich?

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Beitrag Verfasst: So 5. Nov 2017, 20:07 
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So ein Fall ist mir auch bekannt.... Handelt sich dabei um einen Ghost Striped...

Hast Du mal dran gedacht, Handschuhe oder einen Schlangenhaken zu verwenden ??
Das Tier das ich kenne, ist aufm Haken ruhig. Sobald aber eine Hand in unmittelbare Nähe kommt, mutiert es regelrecht zur Tackermaschine...

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Beitrag Verfasst: So 5. Nov 2017, 22:49 
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.... genau Handschuh und Haken , damit ist es kein Problem mehr !

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Registriert: Mo 22. Dez 2014, 13:11
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Beitrag Verfasst: Mo 6. Nov 2017, 20:42 
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Haken habe ich noch nicht getestet. Die Terrarien sind halt idR gut strukturiert mit Felsrückwänden, vielen Ästen usw. Da fällt es meist schwer mit "groben" Hilfsmitteln an die Schlange zu kommen.
Handschuhe kann ich mal testen, Muss mal googeln, was man da normalerweise für Handschuhe nutzt.

Stelle mir das aber beim regelmäßigen Handling doch sehr umständlich vor, bei der Fütterung. Ansonsten lasse ich die Tiere ja in Ruhe.

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Beitrag Verfasst: Mo 6. Nov 2017, 21:42 
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Meist reicht es schon, dass man selber mutiger und ruhiger wird, wenn man sich selbst durch Handschuhe oder ähnliches schützt. Wahnsinnig dick müssen die auch nicht sein, sind ja nur Kornnattern und keine Giftschlangen ;)

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Registriert: Sa 8. Nov 2014, 17:45
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Beitrag Verfasst: Mo 13. Nov 2017, 13:53 
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Hallo.

Eine "verhältnismässig" einfache und garantiert ungefährliche Methode zum Händeln einer bissigen und aggressiven Natter ist es, sie einzufangen während sie frisst.

Solange sie die Maus noch im Maul hat und schluckt kann sie dich nicht beissen.

Problem ist nur, dass sie sich in einem gut eingerichteten Terrarium überall (Kletteräste usw.) "festhalten" kann.

Eine Möglichkeit diese Prozedur zu vereinfachen wäre es, eine Box (Quarantäne, Transport etc.) ohne Deckel mit Beutetier bestückt in das Terrarium zu stellen.
Meist läßt sich dann der noch außen verbleibende Rest (Schwanzende) der, die Beute umschlingenden Natter problemlos mit in die Box packen und dann mit dem Deckel verschließen.

Für eine genaue Gewichtsermittlung einfach die komplette Box mit Beutetier vor der Fangaktion wiegen und später vom Ergebnis substrahieren.

Manchmal hilft es auch, das Tier über mehrere Fütterungen erst einmal an den neuen (ungefährlichen) Futterplatz zu gewöhnen und keinen Deckel zu benutzen, so das die Schlange nach dem Fressen wieder abhauen kann.

Diese Methode hat sich bei uns gerade im Umgang mit sehr scheuen Abgabetieren seit Jahren bewährt.

Gruß Jost

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Registriert: Mo 22. Dez 2014, 13:11
Beiträge: 103

Beitrag Verfasst: Di 14. Nov 2017, 19:23 
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Vielen Dank euch noch für die Vorschläge!

Wie gesagt, mir macht es überhaupt nichts aus, dass sie aggressiv ist. Ich habe nur eben Angst, dass es nicht möglich ist, die Tiere für die Fütterung zu trennen... Deshalb schwanke ich immer noch, ob es für die "Liebhaber-"/Wohnzimmerhaltung sein muss, das Tier zu "bändigen" oder ob sie nicht beim Züchter in Einzelhaltung besser aufgehoben wäre.

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Beitrag Verfasst: Di 14. Nov 2017, 21:55 
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Im Prinzip musst du im Zweifel ja nur die Mitbewohner raus bekommen...

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Registriert: Mi 1. Apr 2015, 18:02
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Beitrag Verfasst: Mi 15. Nov 2017, 14:37 
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.... bei meinen "nicht so netten" PG hat sich das mit der Zeit gelegt. Braucht man halt Konsequenz und Geduld. Am längsten hat es bei meiner RO gedauert , die ich schon adult übernommen habe, nämlich 2 Jahre.
Danach hatte sie mich "lieb" :hide: (Scherz)

Bei meinen Lampropelten abnorma weiß ich noch nicht , ob ich die hinbekomme. Alle Beide beißen und pinkeln mich an. Frechheit :roll:
Von meinen Kornis, hat mich selbst "im Eifer" noch nie !!! eine angepinkelt.

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